Reformationsjubiläum: 500 Jahre

virtueller Thesenanschlag

500 Jahre nachdem Martin Luther seine Thesen veröffentlicht hat, haben die Konfirmanden auch den Hammer in die Hand genommen.

Luther formulierte Thesen, welche die Kirche erneuern sollten. Er wollte, dass diese gesehen und diskutiert werden. Die Kirchentür als Schwarzes Brett war damals der Ort, wo eine große Öffentlichkeit erreicht wurde. Heute würde er seine Thesen vielleicht auf Instagram oder bei facebook posten. Und mit der Möglichkeit zum Kommentar.

Hier sehen sie, wie 500 Jahre nach Luther die Konfirmanden ihre Thesen „angeschlagen“ haben. Wenn sie möchten können sie im Kommentarfeld auf einzelne Bezug nehmen. Am besten nennen sie die entsprechende Nummer. In den Kirchen in Bernloch und Meidelstetten stehen ja auch schon seit einem Jahr Türen, an denen mit Hammer und Nagel stilecht Thesen angebracht wurden.

Bedenken sie: Luthers Thesen waren keine Frustbewältigung und keine Möglichkeit, seine Kritik einmal krachend loszuwerden. Es waren konstruktive Vorschläge, die bis zu uns heute Ihre Auswirkungen haben. Deshalb sehen sie unten auf den grünen Zetteln, welche Auswirkungen der Reformation bis zu uns heute den Konfirmanden aufgefallen sind.

Ideen für Ihren Reformationstag (wenn der schonmal arbeitsfrei ist):

  • Ein kurzer Beitrag (knapp 6 Minuten) der Reihe Terra X bespricht ein paar interessante Fragen zur Reformation: Terra X-Reformation
  • Lesen sie die 95 Thesen im Original doch einmal durch und überlegen sie, welche Relevanz die Inhalte heute noch haben.
  • Suchen sie ihr Lieblingslied von Martin Luther.
  • Luther hat den gnädigen Gott entdeckt, als er im Römerbrief las. Lesen sie die Stelle doch selbst einmal nach: Römer 1,16+17
  • Zum Beginn des 21. Jahrhunderts hat Klaus Douglass 96 Thesen veröffentlicht. Die Thesen finden sie hier. Welchen können sie zustimmen?
  • Kommen sie zum Konzertgottesdienst in die Martinskirche nach Dapfen.

 

2017-10-26T20:15:09+00:0023.10.2017|

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